Dringend Pflegefamilien für Welpen gesucht


Wir haben ein großen Problem. Uns sind seit einigen Monaten die Pflegefamilien für Welpen ausgegangen. Die Welpen sind inzwischen zu Junghunden geworden und haben außer unserer Auffangstation nichts anderes kennengelernt. Normalerweise können sie im Alter von 4 Monaten vollständig geimpft, gechipt und entwurmt nach Deutschland in Pflegestellen reisen und haben damit die besten Chancen ganz schnell eine Familie zu finden und alles zu lernen, was man als Familienhund so wissen muss. Nun beobachten wir, wie sie stattdessen in unserer Auffangstation behütet aufwachsen und irgendwann erwachsen werden und schließlich nach ganz viel Warten irgendwann eine Chance bekommen nach Deutschland reisen zu können. Gleichzeitig tut es uns in der Seele weh, all die anderen Welpen, die dringend unsere Hilfe benötigen und vielleicht irgendwo auf der Straße oder in einer Tötungsstation sitzen, ablehnen zu müssen, weil unsere Kapazitäten begrenzt sind. Wir wissen, dass diese Hunde sterben werden und können nichts tun als zu zu sehen.

Deshalb suchen wir dringend Pflegefamilie für unsere Welpen.

Sicher denkt der ein oder andere - Ich würde gerne helfen, aber bin ich überhaupt geeignet? Was muss man als Pflegestelle denn für Kriterien erfüllen? Was erwartet mich?

Nun, im Grunde ist es nicht anders, als wenn Sie einen neuen Hund aufnehmen und ihm beim Aufwachsen zusehen. Natürlich geben Sie wahrscheinlich schon nach kurzer Zeit in die Arme einer glücklich strahlenden Familie, aber dann mit dem besten Gewissen, dass durch Ihre Hilfe wieder ein neuer 6 Wochen alter Fratz aus üblen Umständen befreit werden kann und schon bald bei Ihnen zuhause auf seine Chance warten wird.
Über alles andere, sollten wir vielleicht einmal persönlich reden. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail an pflegestellen@denia-dogs. Wir werden Ihnen gerne alle Ihre Fragen beantworten und würden uns freuen, wenn bald ein Welpe bei Ihnen einen schönen Pflegeplatz finden würde.

Ihr Team von Denia Dogs e.V.

Erstellt am 29.03.2015
Zuletzt geändert am 29.03.2015

Pflegestellen


Was ist das eigentlich?

Pflegestellen sind das Wichtigste und Meistgesuchteste im Tierschutz. Erst durch die Pflegestellen wird es vielen Hunden aus dem Ausland möglich, nach Deutschland zu kommen. Viele Leute, die sich für einen Hund interessieren, möchten ihn natürlich vorher kennen lernen. Und solange der Hund in Spanien sitzt, ist das ja leider nicht möglich. Außerdem kann man so noch viel besser darüber Auskunft geben, wie ein Hund sich in einem Zuhause verhält, ob er anhänglich ist, verspielt, alleine bleiben kann oder vielleicht irgendwelche Schwierigkeiten hat.

Welche Vorraussetzungen müssen Sie als Pflegestelle erfüllen?

Genau die Gleichen, die Sie erfüllen müssen, wenn Sie einen eigenen Hund halten. Er darf nicht den ganzen Tag alleine bleiben, muss regelmäßige Mahlzeiten bekommen, ausreichend Spaziergänge und natürlich gehören die Schmuseinheiten auch dazu.

Welche Kosten entstehen?

Lediglich die Kosten für Futter und gelegentliche Leckerlies. Tierarztkosten übernimmt selbstvertändlich der Verein. Hierzu zählt auch teures Spezialfutter nach medizinischer Notwendigkeit.  Für die übernommenen Futterkosten, können Sie sich gegen Vorlage der Quittung eine Spendenquittung ausstellen lassen.

Gehe ich Verpflichtungen ein?

Sie verpflichten sich, dem Hund bis zur Vermittlung ein gutes Zuhause zu bieten. Sollte der Hund aus irgendwelchen Gründen, nicht zu Ihnen passen, suchen wir natürlich eine neue Pflegestelle. Bitte bedenken Sie, dass wir den Hund nicht immer unbedingt von heute auf morgen unterbringen können.

Wie lange dauert eine Pflegestelle?

Leider kann man das nie genau vorhersagen. Es kann nur einen Tag dauern, zwei Wochen oder 2 Monate, da steckt niemand drin.

Aber Achtung:

So manche Pflegestelle hat schon ihr Herz an den Pflegehund verloren. Sie konnten sich einfach von dem Hund nicht mehr trennen und haben ihn behalten. Das ist zwar toll für den Hund, aber schade für uns, denn ohne Pflegestellen können wir viel weniger Tiere retten. Trotz allem ist es natürlich menschlich, aber man sollte sich schon bewusst machen, dass man den Pflegling wieder gehen lassen muss. Sollte dann doch einmal der oben genannte Fall eintreten, dann bitte nicht auf Kosten irgendwelcher Interessenten, die ihr Herz ebenfalls schon an den Hund verloren haben. Man muss sich als Pflegestelle seiner Verantwortung gegenüber Mensch und Tier bewusst sein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Fr. Alexandra Weckauf unter Tel: 02241-2005799 gerne zur Verfügung.

 

Erstellt am 10.11.2012
Zuletzt geändert am 14.04.2016
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